Vier Stapel, eine Regel

Aces Up Solitaire

48 Karten müssen weg, vier Asse bleiben liegen. Entfernt wird nur, was oben von einer höheren Karte derselben Farbe überboten wird — und weil das Ass 14 zählt, überbietet es alles.

  • Vier Stapel
  • Immer vier Karten geben
  • Gleiche Farbe, höherer Rang
  • Übrig bleiben vier Asse

Aces Up Solitaire spielen

Nutze den Geben-Button, um eine Karte auf jeden Stapel zu legen. Entferne eine niedrigere oberste Karte, wenn eine höhere oberste Karte derselben Farbe sichtbar ist.

ZielEntferne jede Karte außer den vier Assen.

Stapel48
Entfernt0
Züge0

Gib Karten aus, entferne niedrigere passende Farben und versuche, nur die vier Asse übrig zu lassen.

Tippe auf den Stapel, um eine Karte auf jeden Stapel zu legen.

Gleiche Farbe, höherer Rang

Aces Up Regeln

In einer Minute gelernt. Die Farbbedingung ist der Teil, den man leicht überliest.

Aufbau und Regeln von Aces Up
Aufbau
DeckEin Blatt mit 52 Karten.
StapelVier, nebeneinander.
Erste GabeEine Karte auf jeden Stapel — 48 bleiben im Vorrat.
SichtbarNur die oberste Karte jedes Stapels.
Züge
GebenImmer vier Karten auf einmal, eine pro Stapel.
EntfernenEine oberste Karte fällt, wenn oben auf einem anderen Stapel eine höhere Karte derselben Farbe liegt.
VerschiebenEine oberste Karte darf auf einen leeren Stapel wandern — und nur dorthin.
Das AssZählt 14 und ist damit der höchste Rang.
Ende
GewonnenDer Vorrat ist leer, 48 Karten sind entfernt und die vier Asse liegen allein da.
VerlorenDer Vorrat ist leer und keine Karte lässt sich mehr entfernen.
Kein NeugebenDie 52 Karten kommen genau einmal.

Geben und abräumen

So spielst du Aces Up

Vier Stapel, und auf jeden kommt zu Beginn eine Karte. Von da an prüfst du die vier obersten Karten: Liegt irgendwo eine höhere Karte derselben Farbe, fällt die niedrigere weg. Ist nichts mehr zu holen, gibst du die nächsten vier.

Wird ein Stapel dabei leer, darfst du eine beliebige oberste Karte dorthin verschieben — das ist der einzige Zug im Spiel, der nichts entfernt, und oft der wichtigste. Die 52 Karten kommen genau einmal; gewonnen hast du, wenn am Ende nur noch die vier Asse liegen.

Ein Hinweis zu den Karten: Die Blätter tragen die englischen Buchstaben — J für den Buben, Q für die Dame, K für den König, A für das Ass.

Wann eine Karte in Aces Up entfernt wirdVier oberste Karten: Pik 7, Pik König, Herz 3 und Karo 9. Die Pik 7 fällt, weil der Pik König dieselbe Farbe hat und höher ist. Die übrigen drei bleiben liegen, weil keine höhere Karte ihrer Farbe offen liegt.VIER OBERSTE KARTEN — WAS FÄLLT?7♠wird entferntK♠bleibt3♥bleibt9♦bleibtPik und Pik — der König ist höherDas Ass zählt 14 — es kann nie geschlagen werden.
Beide Bedingungen müssen zugleich erfüllt sein: gleiche Farbe und höherer Rang. Die Herz 3 wirkt niedrig und wehrlos, bleibt aber liegen, weil kein höheres Herz offen liegt. Genau daran scheitern die meisten Runden — nicht an zu hohen Karten, sondern daran, dass die passende Farbe nie gleichzeitig oben liegt.

Fällt oder bleibt

Welche Züge Aces Up erlaubt

Erlaubte und unerlaubte Züge in Aces Up
Der ZugUrteilWarum
Oben liegen Pik 7 und Pik König. Du entfernst die Pik 7.ErlaubtGleiche Farbe, höherer Rang — genau die Bedingung.
Oben liegen Pik 7 und Herz König. Du entfernst die Pik 7.Nicht erlaubtDer König ist höher, aber die Farbe stimmt nicht.
Oben liegen Pik 7 und Pik 4. Du entfernst die Pik 7.Nicht erlaubtDie Vier ist niedriger. Nur die kleinere Karte fällt.
Du entfernst ein Ass.Nicht erlaubtDas Ass zählt 14. Keine Karte steht darüber.
Ein Stapel ist leer. Du legst eine oberste Karte hinein.ErlaubtLeere Stapel nehmen genau eine Karte auf.
Du legst eine oberste Karte auf einen Stapel, der nicht leer ist.Nicht erlaubtVerschieben geht ausschließlich auf leere Stapel.
Du gibst neu, obwohl noch eine Karte entfernt werden könnte.ErlaubtErlaubt — aber fast immer ein Fehler.

Der unterschätzte Zug

Der leere Stapel ist die einzige Freiheit

Aces Up kennt genau einen Zug, der keine Karte entfernt: das Verschieben einer obersten Karte auf einen leeren Stapel. Weil ein Zielstapel dafür wirklich leer sein muss, gibt es diesen Zug nur selten — und er ist fast immer wertvoller, als er aussieht.

Er löst nämlich das Kernproblem des Spiels. Eine hohe Karte oben auf einem Stapel blockiert alles darunter, bis eine noch höhere derselben Farbe erscheint. Ein leerer Stapel ist der einzige Weg, eine solche Karte beiseitezuräumen, ohne auf das Glück der nächsten Gabe zu warten.

Besser spielen

Wie du deine Chancen verbesserst

Entferne alles Mögliche, bevor du gibst. Jede Gabe legt vier Karten obenauf und begräbt, was darunter liegt.

Halte einen leeren Stapel offen, solange es geht. Er ist die einzige Möglichkeit, eine blockierende Karte loszuwerden.

Achte darauf, welche Farben oben liegen. Vier verschiedene Farben bedeuten null mögliche Entfernungen — zwei Karten derselben Farbe sind das, worauf du hinarbeitest.

Räume bevorzugt den Stapel frei, dessen oberste Karte noch geschlagen werden kann. Ein König obenauf ist bis zum Spielende unbeweglich, außer über einen leeren Stapel.

Drei häufige Fehler

Wo Aces-Up-Runden verloren gehen

Geben, bevor alles Entfernbare weg ist

Jede Gabe legt vier neue Karten obenauf und begräbt damit alles, was darunter liegt. Wer gibt, obwohl noch eine Karte fällt, verschenkt nicht nur diesen Zug, sondern verdeckt womöglich die Karte, die den nächsten ermöglicht hätte. Vor jeder Gabe lohnt der Blick auf alle vier obersten Karten.

Leere Stapel sofort wieder füllen

Ein leerer Stapel ist die einzige Freiheit, die das Spiel kennt: nur dorthin lässt sich eine Karte verschieben. Ihn beim nächsten Geben ohne Not zu füllen, kostet genau diese Freiheit. Manchmal ist es besser, erst zu verschieben und dann zu geben.

Hohe Karten zu früh aufdecken

Ein König oder eine Dame ganz oben blockiert den Stapel, bis eine noch höhere Karte derselben Farbe erscheint — beim König heißt das: nie, außer über einen leeren Stapel. Wer die Wahl hat, räumt lieber den Stapel frei, dessen oberste Karte noch geschlagen werden kann.

Wie oft vier Asse übrig bleiben

Ist Aces Up zu gewinnen?

Deutlich seltener, als die kurze Regel vermuten lässt. Damit eine Karte fällt, müssen zwei Karten derselben Farbe gleichzeitig oben liegen — und bei vier Stapeln und vier Farben ist das oft schlicht nicht der Fall.

Können zählt trotzdem, und zwar mehr als bei den meisten schnellen Spielen. Die Reihenfolge, in der du entfernst, und der Umgang mit leeren Stapeln entscheiden regelmäßig über ein Dutzend Karten. Zurücknehmen ist unbegrenzt möglich.

Kurze Spiele im Vergleich

Aces Up neben anderen schnellen Varianten

Alle vier Spiele sind in wenigen Minuten gespielt. Sie unterscheiden sich darin, was zwei Karten miteinander zu tun haben müssen und wie viel Ausweichraum es gibt.

Aces Up im Vergleich zu Golf, Pyramid und Accordion
SpielAuslageZugregelAusweichraumZiel
Aces UpVier StapelGleiche Farbe, höherer Rang schlägtLeere Stapel nehmen eine KarteVier Asse übrig
Golf SolitaireSieben Spalten zu fünfEin Rang auf oder ab, Farbe egalKeineTableau leer
Pyramid Solitaire28 Karten als PyramideZwei Karten mit Summe 13KeinePyramide leer
Accordion Solitaire52 Stapel in einer ReiheGleiche Farbe oder gleicher RangReihe rückt nachEin einziger Stapel

Golf Solitaire ist der nächste Verwandte auf Deutsch: ebenfalls kurz, ebenfalls ein einziger Durchgang. Dort ignoriert die Zugregel die Farbe vollständig und achtet nur auf den Rang — bei Aces Up ist es genau umgekehrt, die Farbe entscheidet mit.

Weiterspielen

Weitere Solitaire-Spiele

Die übrigen deutschen Seiten und die vollständige englische Sammlung.

Geprüfte Regeln

Wie dieses Solitaire-Spiel geprüft wird

Die Spiellogik wird von Brian Hamilton umgesetzt und getestet. Karan Hamilton prüft Regeln, Spielverständlichkeit und Hinweise zu Korrekturen aus Spielersicht.

So testen wir Solitaire-Spiele