Eine Kette mit zwei Enden
Golf Solitaire
Jede Karte, die du spielst, liegt genau einen Rang über oder unter der Ablage. Das klingt großzügig — bis du merkst, dass Ass und König die Kette abschneiden.
- Sieben Spalten zu fünf
- Ein Rang höher oder tiefer
- Farben egal
- Kein Sprung von König zu Ass
Golf Solitaire spielen
Spiele eine unterste Tableau-Karte, wenn sie einen Rang höher oder niedriger als die Ablagekarte ist. Ziehe vom Stapel, wenn keine passende Karte nützlich ist.
Ziehe vom Stapel, wenn keine unterste Tableau-Karte zur Ablage passt.
Einen Rang auf oder ab
Golf Solitaire Regeln
Eine einzige Zugregel, und eine Einschränkung, die alles entscheidet.
| Aufbau | |
|---|---|
| Deck | Ein Blatt mit 52 Karten. |
| Tableau | Sieben Spalten zu je fünf Karten, alle offen — 35 insgesamt. |
| Ablage | Eine Startkarte. |
| Stapel | Die restlichen 16 Karten, verdeckt. |
| Züge | |
| Spielbar | Nur die unterste Karte jeder Spalte. |
| Die Regel | Genau ein Rang über oder unter der Ablagekarte. |
| Farben | Spielen keine Rolle. |
| Kein Umlauf | König und Ass gehören nicht zusammen. |
| Ende | |
| Gewonnen | Alle 35 Tableau-Karten sind abgeräumt. |
| Verloren | Der Stapel ist leer und keine unterste Karte passt mehr. |
| Kein Neugeben | Die 16 Stapelkarten kommen genau einmal. |
Sieben Spalten, eine Ablage
So spielst du Golf Solitaire
35 Karten liegen offen in sieben Spalten zu fünf. Eine weitere Karte startet die Ablage, und die übrigen 16 warten verdeckt im Stapel. Spielbar ist immer nur die unterste Karte einer Spalte.
Passt sie — also liegt sie genau einen Rang über oder unter der Ablage —, wandert sie dorthin und wird selbst zur neuen Ablage. Passt nichts, ziehst du eine Stapelkarte, die ebenfalls sofort zur Ablage wird. Der Stapel kommt genau einmal; ein zweiter Durchgang ist nicht vorgesehen.
Ein Hinweis zu den Karten: Die Blätter tragen die englischen Buchstaben — J für den Buben, Q für die Dame, K für den König. Für die Zugregel spielt das keine Rolle, beim schnellen Überfliegen einer Spalte aber schon.
Passt oder passt nicht
Welche Karten die Ablage annimmt
| Der Zug | Urteil | Warum |
|---|---|---|
| Auf der Ablage liegt die 7. Du spielst eine 8. | Erlaubt | Ein Rang höher. Die Farbe ist gleichgültig. |
| Auf der Ablage liegt die 7. Du spielst eine 6. | Erlaubt | Ein Rang tiefer — beide Richtungen sind erlaubt. |
| Auf der Ablage liegt die 7. Du spielst eine 9. | Nicht erlaubt | Zwei Ränge Abstand. Es zählt ausschließlich der Abstand eins. |
| Auf der Ablage liegt ein König. Du spielst ein Ass. | Nicht erlaubt | Genau der Sprung, den diese Version verbietet. |
| Auf der Ablage liegt ein König. Du spielst eine Dame. | Erlaubt | Die Dame ist der einzige Anschluss an den König. |
| Du spielst eine Karte aus der Mitte einer Spalte. | Nicht erlaubt | Nur die unterste Karte einer Spalte ist frei. |
| Nichts passt, also ziehst du vom Stapel. | Erlaubt | Die gezogene Karte wird sofort zur neuen Ablage. |
Der wichtigste Unterschied
Ohne Umlauf ist Golf ein anderes Spiel
Viele gedruckte Golf-Varianten erlauben den Sprung vom König zum Ass und zurück. Damit wird aus der Kette ein Ring, jede Karte bekommt zwei Nachbarn, und Runden laufen deutlich öfter durch. Diese Version verzichtet bewusst darauf.
Der Unterschied ist größer, als er aussieht. Acht der 52 Karten — die vier Asse und die vier Könige — verlieren jeweils die Hälfte ihrer Anschlüsse. Genau diese acht Karten sind es, die eine Runde in der Schlussphase zum Stillstand bringen.
Vorausdenken
Golf Solitaire Strategie
Prüfe alle sieben untersten Karten, bevor du ziehst. Ein Zug aus dem Tableau bringt dich einer Karte näher am Ziel; ein Stapelzug verbraucht nur eine deiner 16 Reserven.
Halte die Spalten gleichmäßig kurz. Sieben erreichbare Karten geben dir mehr Anschlüsse als eine leere Spalte und sechs volle.
Grabe früh nach Assen und Königen. Beide brauchen einen einzigen bestimmten Nachbarn, und je weiter unten sie liegen, desto unwahrscheinlicher wird es, dass dieser Nachbar zur richtigen Zeit auftaucht.
Denke bei jeder Kette daran, wo sie endet. Eine Folge, die nach oben zum König läuft, hört dort auf — manchmal ist es besser, sie vorher umzukehren.
Drei teure Reflexe
Wo Golf-Runden verloren gehen
Ziehen, bevor alle sieben Spalten geprüft sind
Jeder Zug vom Stapel kostet eine der 16 Karten, und mehr kommen nicht nach. Bevor du ziehst, lohnt sich der Blick auf alle sieben untersten Karten: oft passt eine davon, und ein Zug aus dem Tableau bringt dich dem Ziel näher, während ein Stapelzug es nur verschiebt.
Die längste Kette blind durchspielen
Eine lange Folge nach oben fühlt sich gut an, führt dich aber häufig in Richtung König — und dort endet die Kette. Manchmal ist es besser, die Kette früher umzukehren und dafür eine Spalte freizulegen, die sonst blockiert bleibt.
Spalten ungleichmäßig abbauen
Sieben kurze Spalten geben dir sieben Anschlussmöglichkeiten, eine leere und sechs volle Spalten geben dir sechs. Wer eine einzelne Spalte komplett abräumt und die übrigen unangetastet lässt, verkleinert bei jedem Zug die eigene Auswahl.
Wie oft es aufgeht
Ist Golf Solitaire zu gewinnen?
Seltener, als die einfache Regel vermuten lässt. Ohne Umlauf und ohne zweiten Durchgang durch den Stapel gehen viele Runden nicht auf, und daran ändert auch gutes Spiel nichts.
Entscheidungen zählen trotzdem. Zwischen einer Runde, in der du bei jedem Zug alle sieben Spalten prüfst, und einer, in der du hastig ziehst, liegen regelmäßig mehrere abgeräumte Karten. Zurücknehmen ist unbegrenzt möglich, sodass sich eine Runde auch rückwärts untersuchen lässt.
Diese Version
Strenge Regeln, kein Umlauf
- Ein Deck: sieben Spalten zu fünf Karten, alle offen.
- Spielbar ist nur die unterste Karte einer Spalte.
- Erlaubt ist genau ein Rang Unterschied zur Ablage; Farben zählen nicht.
- König und Ass verbinden sich nicht.
- 16 Stapelkarten, ein Durchgang, kein Neugeben.
Zurücknehmen ist unbegrenzt, es gibt keine Zeitmessung. Auch als Golf Solitär oder Golf Patience veröffentlicht; manche Fassungen erlauben den Umlauf oder eine Punktewertung.
Die schnellen Abräumspiele
Golf im Vergleich
Mehrere Spiele räumen ein offenes Tableau auf eine einzelne Ablage ab. Sie unterscheiden sich darin, was als Anschluss gilt und wo die Kette endet.
| Spiel | Auslage | Zugregel | Stapel | Sackgassen |
|---|---|---|---|---|
| Golf | 35 Karten in sieben Spalten | Ein Rang auf oder ab | 16 Karten, ein Durchgang | Ass und König |
| TriPeaks | 28 Karten in drei Gipfeln | Ein Rang auf oder ab | 23 Karten, ein Durchgang | Keine — die Kette läuft im Kreis |
| Pyramid | 28 Karten in einer Pyramide | Zwei Karten mit Summe 13 | 24 Karten, ein Durchgang | Der König geht allein |
| Aces Up | Vier Stapel | Höhere Karte gleicher Farbe schlägt | Wird in Vierergruppen ausgeteilt | Asse schlagen alles |
Der Vergleich mit TriPeaks zeigt es am deutlichsten: dieselbe Zugregel, aber dort schließt sich die Kette zwischen König und Ass zu einem Ring. Das ist der einzige nennenswerte Unterschied — und er verändert das Spiel vollständig.
Weiterspielen
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Die Spiellogik wird von Brian Hamilton umgesetzt und getestet. Karan Hamilton prüft Regeln, Spielverständlichkeit und Hinweise zu Korrekturen aus Spielersicht.
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